Gemeinschaftsschule Völklingen
Sie sind hier: Startseite » Unsere Schule » Geschichte

Das Foto wurde uns von der Fotoagentur Ferdi Hartung dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt.

* 12. Dezember 1919 in Völklingen-Fenne; † 27. September 1992 in Homburg

Der gelernte Journalist aus dem Saarland wurde auf dem DFB-Bundestag am 25. Oktober 1975 in Hamburg zum Präsidenten des größten deutschen Sportverbandes gewählt. Doch schon vor seiner Zeit als DFB-Präsident hatte er ein bewegtes Leben hinter sich: Als damaliger Präsident des unabhängigen Saarländischen Fußball-Bundes war Neuberger maßgeblich daran beteiligt, dass das Saarland Mitte der 1950er nach Deutschland zurückkehrte.

Weiterhin war er einer der Väter der Fußball-Bundesliga. Seine größten Ehren verdiente er sich jedoch als Chef-Organisator der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland. Hierbei machte Hermann the German seine Aufgabe so gut, dass er bereits 1974 zum Vize-Präsidenten des Weltfußballverbandes FIFA gewählt wurde, sowie später auch als Organisationschef der Weltmeisterschaften von 1978 bis 1994 eingesetzt wurde. Das Amt des FIFA-Vize hatte er bis zu seinem Tod inne.

In seine Amtszeit fielen der Gewinn der Europameisterschaft 1980, die Vizeweltmeisterschaften in den Jahren 1982 und 1986 sowie der Weltmeistertitel 1990 in Italien.

Hermann Neuberger starb am 27. September 1992 in der Universitätsklinik Homburg an den Folgen einer unheilbaren Infektion. Die Zentrale des DFB in Frankfurt am Main - das Hermann-Neuberger-Haus - sowie die Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken sind heute nach ihm benannt. Seine Heimatstadt Völklingen hat ihre Sporthalle, ihr Stadion und eine Erweiterte Realschule nach ihm benannt und ihm ein Denkmal gesetzt. Zusätzlich vergibt der Landessportverband des Saarlandes den Hermann-Neuberger-Preis für verdiente Sportler.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Neuberger
Autoren: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hermann_Neuberger&action=history

Das Gebäude Mühlgewann im Jahre 1930.

1956
beschließt der Kreistag des Landkreises Saarbrücken in Völklingen eine Mittelschule zu gründen.

1957
Im Mai stellt die Stadt Völklingen als Schulhaus das Gebäude der ehemaligen Volksschule in der Karl-Janssen-Straße zur Verfügung. Dort beginnt am 02.05.1957 unter der Leitung von Herrn Direktor Klaus Wallerius der Unterricht in drei Klassen, die von Frau Weirich, Herrn Geibel und Herrn Sehn betreut werden. Mit der Aufnahme des Unterrichts beginnt die Suche nach einem geeigneten Gelände, um ein neues Schulhaus zu erstellen. Nach erfolgreichem Abschluss können die Pläne für den Neubau erstellt werden.

Bau des Gebäudes Heinestraße.

1960
An Ostern ist der erste Bauabschnitt in der Heinestraße 70 bereits abgeschlossen. Damit stehen der Mittelschule 11 helle, freundliche Klassenräume und ein Verwaltungsraum (Klassensaal) zur Verfügung.

1962
sind auch die übrigen Gebäude vollendet; damit umfasst der gesamte Komplex - nachdem auch die Verwaltung in eigenen Räumen untergebracht werden kann - 24 Klassenräume, moderne Funktionsräume, eine Turn- und Gymnastikhalle mit der Hausmeisterwohnung. Im Juni des gleichen Jahres findet die feierliche Einweihung der Schule statt.

1964
scheidet der erste Leiter, Herr Direktor Wallerius, aus Altersgründen aus. Als sein Nachfolger übernimmt Herr Direktor Wilhelm Pack die Schulleitung. 1965wird die Schule in eine Realschule für Jungen und in eine Realschule für Mädchen geteilt. Leitung der Realschule für Jungen (später Realschule1): Herr Realschuldirektor Wilhelm Pack, Leitung der Realschule für Mädchen (später Realschule2): Frau Realschuldirektorin Annemarie Limburg. Das überaus starke Anwachsen der Schülerzahl macht einen Erweiterungsbau notwendig. Er wird 1966 bezogen. Damit erhalten die beiden Schulen außer weiteren Klassenräumen einen Biologiesaal, einen Filmsaal, Werkräume und ein Lehrerzimmer für die Jungenschule.

1967
wird nach dem Ausscheiden von Herrn Realschuldirektor Pack Herr Hans Gerlach Direktor an der Jungenschule.

1969
erhalten beide Schulen laut ministerieller Verfügung die Möglichkeit, in den Anfangsklassen neben Französisch auch Englisch als 1. Fremdsprache anzubieten. Mit dieser Regelung sollten bei Wohnungswechsel im Bundesgebiet Einschulungsschwierigkeiten verringert werden.

1970
werden erste Auslagerungen von Klassen erforderlich, da es - trotz bestehender Wanderklassen - an Räumen fehlt. Durch die Vermittlung des Stadtverbandes Saarbrücken werden uns in folgenden Gebäuden Klassenräume zur Verfügung gestellt: in der Graf-Ludwig-Schule in Ludweiler, im Martin-Luther-Haus der evangelischen Kirchengemeinde Völklingen, in der alten Berufsschule in der Rathausstraße und in der Grundschule Haydnstraße.

1975
wird an der Realschule für Jungen die Koedukation eingeführt. Sie heißt nun Realschule für Jungen und Mädchen.

1976
wird Herr Dr. Karl Heinz Fiedler zum Realschulrektor an dieser Schule ernannt. Im gleichen Jahr wird der zweite Erweiterungsbau seiner Bestimmung übergeben. Die beiden Schulen erhalten neben zusätzlichen Klassenräumen Zeichensäle, einen Handarbeitsraum, einen Medienraum, Direktorstellvertreterzimmer und zusätzliche Toilettenanlagen.

1978
werden bereits vorhandene Räume an der Realschule für Mädchen als Chemie-, Physik- und Biologiesaal eingerichtet. Die Realschule für Jungen erhält einen eigenen Saal für Maschinenschreiben. Auslagerungen für beide Schulen sind allerdings immer noch notwendig. So sind Klassen der Realschule für Jungen und Mädchen (Herr Realschuldirektor Dr. Fiedler) in der Grundschule und in dem Pfarrgemeindesaal der kath. Pfarrgemeinde auf der Hermann-Röchling-Höhe und in der Stadionschule untergebracht. Die Realschule für Mädchen (Frau Realschuldirektorin A. Limburg) benutzt Klassenräume im Kaufm. Berufsbildungszentrum. Die Auslagerungen bedeuten für Kolleginnen und Kollegen einen Mehraufwand an Zeit und Einsatz, da doch häufig ein Wechsel von der Stammschule zu den Auslagerungen an einem Vormittag nötig ist. Nachdem an der Realschule für Mädchen bereits einige Jahre ein Schulversuch mit der differenzierten Oberstufe gelaufen ist, wird 1980 für alle Schulen wird die Differenzierung eingeführt. Dabei haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, bestimmte Fächer ihrer Neigung als Wahlpflichtfächer zu belegen.

1982
Am 2. Mai besteht die Realschule in Völklingen 25 Jahre. Zu dieser Zeit werden an der Realschule für Jungen und Mädchen 908 Schülerinnen und Schüler in 32 Klassen von 51 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. An der Realschule für Mädchen sind es 772 Mädchen, die in 29 Klassen von 42 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden.

1983
Die Realschule für Mädchen führt ebenfalls die Koedukation ein und heißt jetzt Realschule 2.

Luftbild 2002

im Vordergrund MLK, im Hintergrund die Gebäude der Erweiterten Realschulen 1 und 2. (Bild: A.Hell)